Halloechen,

Der naechste Stopp galt dann dem Nambung Nationalpark. Dort sind hunderte von Kalksteinsaeulen entstanden die in dieser Anzahl sehr spektakulaer aussahen. Von ein auf den anderen Moment befindet man sich in einer so veraenderten Landschaft.

 

Anschliessend gings weiter um ein mal ein typisches Australisches Tier aufzusuchen. Nein, keine Kanguruhs sondern Koalas. Diese bekommt man im Gegensatz zu den Kaenguruhs nur sehr sehr selten und mit Glueck in der Wildnis zu Gesicht. Natuerlich kann man diese im Zoo sehen, aber das ist ja nicht das Gleiche. Da wir aber in der falschen Gegend sind um sie in der Wildnis aufzusuchen, entschlossen wir uns zu einem Mittelweg. Also kein Zoo und keine 100%ge Wildnis = Nationalpark. Dort leben sie in einem grossen Bereich fuer sich hin und werden wenigstens nicht von Menschen aufgezogen oder von Touris auf den Arm genommen. Dies taten wir dann im Yanchep National Park. Und die haben ein leben! Haengen den ganzen Tag locker, laessig im Baum rum und bewegen sich nur zum fressen. Also fasst so wie wir geradeWink. Naja, supersuess und Tatjana haette am liebsten einen mitgenommen. Zwei Mamas hatten sogar gerade Babys irgendwo am Koeper in Fell haengen und eins davon haben wir sogar zu Gesicht bekommen.

 

 

So waren wir nun nicht mehr weit von Perth entfernt und liessen die einsame Westkueste hinter uns. Da wir aber noch einen Abstecher in den schoenen Sueden machen wollten, liessen wir Perth links liegen und fuhren durch und verbrachten eine Nacht in Fremantle. Am naechsten Tag ging es ueber Rockingham und Mandurah in den Yalgorup Natinalpark. In Rockingham liessen wir uns eine Weile ohne Reisefuehrer und Karte einfach so dahintreiben. Das Ergebnis war eine traumhafte Bucht in der auch Delphine auftauchten. Wir schnappten unsere Schnorchelsachen und stiegen ins 19 Grad kalte Wasser. In Neuseeland haben wir gelernt, dass man Geraeusche machen soll, um die Neugirde der Flippers zu wecken. So fingen wir an zu schnorcheln und dabei zu singen. Als uns schon kalt, neee noch kaelter wurde und wir schon fast die Stimme verloren haben, tauchten sie auf einmal unter uns auf und schwammen neugirig an uns vorbei. Ich tauchte ab und sang mein Lied, worauf einer umdrehte und eine kleine Show abgezogen hat. Dann sind sie aber schnell wieder weg gewesen. Allzu gut haben wir dann wohl doch nicht gesungen.

So kamen wir dann nach Bunbury und machten einen Tauchgang am Wrach "Lena".

Dies war ein sehr einfaches, kleines Wrack mir 25m laenger und war sehr schoen bewachsen. Dies sollte der Einstieg ins Wracktauchen sein, da an der weiteren Kueste noch mehrere Wracks liegen. Es ging dann nach Busselton wo gerade ein Ironmen stattfand. Tja, leider zu spaet, ansonsten haetten wir mitmachen koennen!Cool Wir spazierten an den Strand und liefen das 2 km lange Holzpier ab (das laengste der suedlichen Hemisphaere).

Hier wollten wir auch einen Tauchgang am Pier machen, da der Fischreichtum hier grossartig sein soll. Allerdings bekam Tatjana Zahnschmerzen und wir musste einen Zahnarzt aufsuchen. Das Ergebnis war eine entzuendete Wurzel die unbedingt behandelt werden musste. Das wurde sie dann auch, allerdings nur provisorisch. Die abschliessende Behandlung kann denn in Deutschland erfolgen, wenn keine weiteren Probleme auftreten. Natuerlich gab es dazu Antibiotikum. Ach ja, und billig war das natuerlich auch nicht. Dann ging es weiter am naechsten Wrack vorbei Cry (vielleicht auf dem Rueckweg) und auf der Cave Road weiter nach Sueden. Wie der Name schon sagt, gibt es hier Hoehlen. Von diesen Hoehlen suchten wir uns eine zum besichtigen aus. Das war die billigste Variante und mit selbsterkundung. Sehr cool! Also ging es ausgeruestet mit Helm+Hirnbirn und Handlampe in die Dunkelheit.

 

Hier bekamen wir Stalagmieten und Stalagtieten und saemtliche andere schoenen Felsformationen zu Gesicht.

Die naechste Nacht wurde Tatjana wieder von Zahnschmerzen gequaelt und hat wenig geschlafen. Das Antibiotikum zeigte keine Wirkung, da das Zahnfleisch unter dem Zahn immer dicker anschwoll. Also wieder Zahnarzt aufsuchenCry. Hier war natuerlich keiner in der Naehe. Aber nach tel. Ruecksparache mit einem Zahnarzt klar war, dass das Antibiotikum getauscht werden musste. Das Rezept hat uns denn ein normaler Arzt ausgeschrieben und wir konnten nur hoffen, das es jetzt besser wird. So setzten wir die Fahrt fort in die Karri Waelder. Hier fuehlten wir uns nach Kanada zurueckversetzt. Allerdings gibt es diese Art von Eukalyptus nur hier und die werden riesig. Da hier immer im Sommer Waldbrandgefahr herrscht, wurden auf die hoechsten Baeume Feuerwachplattformen errichtet. Diese Ueberwachung aenderte sich mit den Spotter Flugzeugen und nun sind die "Fire Trees" fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich. Kohle Sache! Das waere was fuer Uwepapa! Ohne Sicherung und Netz klettert man eine spiralfoermige Leiter hoch. Nein, keine Leiter sondern lange Naegel, die um den Baum rum reingeschlagen wurden.

 

Wir natuerlich rauf da!

 

Macht einem schon ein bisschen Angst und wie man sieht ist es auch ganz schoen anstrengend. Allerdings ein geiler Ausblick in 75m hoehe wo der Baum dann bis zu 2m schwankt. Man wollte garnicht mehr runter. Dann guckt man immer nach unten...Surprised

Die naechste Atrakzi war denn der Tree Treck Walk. Mit 8 Dollar aber nicht alzu teuer und wir gingen auf einem schwankendem Pfad durch die Baumwipfel.

der rote Punkt ist Tatjana

Nun sind wir nach einem Abstecher an vielen schoenen Straenden ueber Denmark nach Albany gefahren.

 

In Denmark gab es einen schoenen Markt und ein nettes Flair! Nun liegt das naechste Wrack vor der Kueste (HMAS PERTH). Ach ja, Tatjanas Zahn ist jetzt besser und somit werden wir wieder in die Meerestiefen abtauchen. Davon aber denn naechstes mal mehr!

Bis dahin wuenschen wir allen ein fohes Weihnachtsfest!!!

Danke fuer Kommentare und Tschuess